Seitvertreib. Das Leben ist zu kurz, um nicht zu lachen.

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Hallo aus Tokyo, äh… Kyoto!

5. Oktober 2017

Viele Grüße aus Japan! Ich bin schon seit einer Woche in Kyoto, deshalb ist hier noch weniger los als sonst schon. Es ist super hier, vor allem das Wetter (zwischen 21 und 30 Grad, aber nicht schwül). Toast wird hier ultradick geschnitten (2 cm) und die Toaster haben ultrabreite Schlitze dafür. Die Ampel vor unserem Appartment singt den ganzen Tag »tatatüt, tatüt«. Kyoto hat den Namen Stadt der 1000 Tempel wirklich verdient. Kontaktlose Aufladebezahlkarten sind sooo praktisch. Überall gibts Toiletten (sehr saubere Toiletten mit Sitzheizungen, die auch an sind, wenn draußen warmes Wetter ist) und Getränkeautomaten (im Wald! mitten im Wald!), um sich wieder toilettenbereit zu machen. Man muss seinem Müll mit nach Hause nehmen, weil es nirgendwo Papierkörbe gibt (außer für Plastikflaschen, da gibt es so eine Art Fetisch hier). Alle Züge sind immer pünktlich und die Schaffner verbeugen sich, wenn sie den Waggon verlassen. Und wenn man mit Rauchern unterwegs ist, muss man immer darauf gefasst sein, spontan anzuhalten, wenn man an einem der wenigen öffentlichen Raucherspots vorbeikommt. Fahrräder dürfen auf dem Bürgersteig fahren, voll nervig, weil sich niemand für eine feste Ausweichseite entscheiden kann. Fast alles kann man frittiert bekommen und wenn man blind im Supermarkt was fertig zubereitetes greift, ist zu 90% Fisch drin (das ist ganz schrecklich für mich und ich habe schon ahnungslos in Tintenfischarme gebissen!). Soweit ein bisschen unnützes Wissen von hier. Übernächste Woche gehts dann nach Tokio, darauf habe ich mich ein bisschen via Gilly vorbereitet (auch wenn ich kein Pokemon Go mehr spiele :-) ).

Hier noch ein schönes Zugfahrvideo aus Tokio, das wollen wir vielleicht mal nachfahren, wenn wir Zeit haben:
Tokyo by Train

DirektYoutube

via (weiss ich leider nicht mehr)

»The Moments in Between is where life takes place«

17. März 2014

Einatmen. Ausatmen.
Eigentlich nichts Besonderes zu sehen in diesen eindreiviertel Minuten (obwohl: Japan! Geishas!), aber die Leute von Grain wissen das sehr gut zu verpacken.

»Moments in time is a visual diary of the time spent in Kyoto and Osaka.«

Moments in Between

Direktvimeo

via The Curious Brain

Chotto: A Moment in Japan

16. Juni 2013

Wirkt etwas unheimlich, ist aber visuell sehr ansprechend und perfekt zur Musik geschnitten.

Chotto: a Moment in Japan von EMBARA Films

Direktvimeo

Chotto: A Moment in Japan was filmed primarily in the Kyoto area, as well as in several other locations in Tokyo, Osaka, Nara and Nagoya.

The footages were taken during the spring season, April 2013, and need 10 days to capture it.

Kyoto: Fushimi Inari Shrine, Gion area, Sagano Bamboo Forest, Arashiyama, Iwatayama Monkey Park, Kamogawa River, Nara Park, Kiyomizudera Temple, Kawaramachi area, Kyoto Station

Tokyo: Tokyo Sky Tree, Shibuya Crosswalk, Rainbow Bridge, Tokyo’s landscape

Osaka: Osaka Aquarium Kaiyukan, Dotonbori area

Nagashima Spa Land, Kuwana

Shot & Edited by Febian Nurrahman Saktinegara
Produced by Arie Naftali Hawu Hede
Music by Denny Novandi Ryan

via HD Time

9 hours – Das minimalistische Design-Kapsel-Hotel

4. August 2011

Kapselhotels, in denen man kein ganzes Zimmer, sondern nur eine kleine Höhle mit einer Matratze hat, gibt es bislang nur in Japan.
Das 9 hours Hotel in Kyoto hat das System schick neu durchgestylt, damit auf einen neuen Level gebracht (so sagt man das bei Designprojekten anscheinend) und die erwartete Aufenthaltsdauer seiner Gäste gleich als Namen verwendet:

1 Stunde duschen (vielleicht ein bisschen lang, oder?)
+ 7 Stunden schlafen
+ 1 Stunde relaxen
_____________________
= 9 Stunden-Hotel.

Sehr praktisch das ganze. Also ich würde das gerne mal ausprobieren, vor allem, wenn die Preise viel niedriger sind als in einem »richtigen« Hotel.

9 hours Capsule Hotel- A Monocle Report

via