Seitvertreib. Das Leben ist zu kurz, um nicht zu lachen.

Archiv des Tags ‘klassische musik’

Der Ritt der Walküren als TrackMania-Rennstrecke

17. Januar 2019

DoodleChaos hat in mühevoller Kleinarbeit eine großartig zu Richard Wagners Ritt der Walküren synchronisierte TrackMania-Rennstrecke gebaut.
Man fiebert wirklich bei jedem Sprung mit, ob das Auto es noch schafft, im Takt zu bleiben.

»…I had to restart from the beginning every time I wanted to adjust or move a block. I think I hold the record for most times listening to this piece in a month.«

Ride of the Valkyries – TrackMania

DirektYoutube

via klassisches Anti-Langeweile-Mittel mit 16 Buchstaben

Slaves of the Rave – Musikstile und ihr Konzert­publikum

2. Oktober 2014

William Garratt seziert analysiert das typische Publikumsverhalten bei Konzerten diverser Musikstile. Und kommt selbst ein bisschen im Loriot-Stil daher.

Slaves of the Rave

Direktvimeo

via No-Slave-to-the-Langeweile

Eine Stadt als Lichtorgel: Chicago spielt Johann Sebastian Bach

26. Mai 2013

Mit cleverem Editing lässt Geoff Tompkinson Chicago zur Lichtorgel werden. Die Stadt performt Johann Sebastian Bachs bekanntes Orgelwerk Toccata und Fuge d-Moll BWV 565.
(Doof, dass das Video keinen Vollbildknopf hat, dafür muss man’s direkt auf vimeo anschauen)

Chicago toccata & fugue

Direktvimeo

via HD Time

Reflection (ein Mann aus Worten)

21. August 2012

Zirka acht grandiose Sekunden umgeben von zirka 52 anderen, in denen der Konzertpianist Fabio D’Andrea ein bisschen sehr klischeehaft daherkommt. Aber vielleicht war es ja auch die Absicht von Gary Dumbill, dadurch die acht supertollen Sekunden, in denen sich der Klavierspieler in Worte verwandelt, noch besser wirken zu lassen.
Oder es war einfach superaufwendig, den Effekt hinzubekommen.

Reflection

via

Riesenmurmelbahn-Xylophon im Wald spielt Bach-Kantate

4. April 2011

Unglaublich, was für einen Aufwand die Macher in diesem Werbespot für das Handy »Touch Wood« getrieben haben, damit Holzkugeln auf einem Riesenxylophon herunterrollen und dabei die Bachkantate 147 »Jesus bleibet meine Freude«* in einem japanischen Wald spielen können.
Die Musik ist übrigens nicht nachbearbeitet worden, nur die Hintergrundgeräusche wurden ein bisschen verstärkt.

森の木琴 – Sen’s Xylophon

DirektYoutube

Idee von Morihiro Harano, Instrumentenbau von Kenjiro Matsuo.
Ein bisschen mehr dazu gibt es in diesem Artikel bei der New York Times: Doe, Xylophone, Cellphone

*die Melodie kennt jeder, jetzt auch den Titel! ;-)

via Lang-Ding-Weile-Dang-Dich-Dong-Net

Orchestra: Beethoven-Symphonieorchester-Animation

9. Januar 2011

Masaki Okuda, Ryo Okawara und Yutaro Ogawa animieren ein Symphonieorchester und die Musik von Ludwig van Beethoven, 2. Sinfonie in D-Dur, op. 36, gespielt vom Radio-Sinfonieorchester Stuttgart unter der Leitung von Roger Norrington.

Direktsümfonie

via,

Leonard Bernstein firigiert ohne Hände

7. Dezember 2010

Ich bin immer wieder überrascht, dass Leonard Bernstein gar nicht wie Herbert von Karajan aussieht (dabei springt mich sein Gesicht eigentlich täglich von einer meiner 3000 hier herumliegenden Klassik-CD-Sammlerausgaben an).
„Firigiert“ ist ein Tippfehler, den ich zu schön fand, um ihn zu korrigieren.
Dirigieren ist wirklich kein einfaches Handwerk (ich musste durfte mal bei einer Orchesterprobe dabei sein).
Nach Betrachten dieses nur knapp eine Minute langen Videos kann man dem nächstbesten Mitmenschen etwas von „Bernstein, ganz große Kunst, weil es auf der Toilette vor der Renovierung des Konzerthauses kein Waschbecken gab. Ganz ohne Hände! Wegen der strengen Hygienevorschriften! Was für ein Künstler!“ erzählen.

(Leonard Bernstein Haydn’s Symphony no 88, 4th movement)

– Gesichtsdirigieren geht auch mit Paganini (In. Your. Face!)

via

Der Malzbier-Mozart

3. März 2010

Der MysteryGuitarMan spielt die Ouvertüre aus Mozarts Zauberflöte auf Root Beer-Flaschen.

Die Filme vom MysteryGuitarMan sind irgendwie total an mir vorbeigegangen, ein Blick auf seinen YouTube-Channel lohnt sich allemal, dort findet man zum Beispiel auch den Gummiband-Song:

P.S.: Hier noch das Mozartstück im Original