Wenn ich das richtig verstanden habe, »regnet« vorher durch eine Eruption von der Sonne weggeschleudertes Material wieder als Plasma zurück auf die Sonne, aufgeheizt und im Bogen ausgerichtet durch das Magnetfeld der Sonne. Ist ja eigentlich auch egal. Hauptsache, es sieht toll aus und ist echt, oder?
Superbeeindruckendes Sonnenspektakel beginnt ab einer Minute (mit einer klitzekleinen Erde als Größenvergleich).
Es wirkt noch besser, wenn man weiss, dass es echt ist.
Fun Facts aus den reddit-Kommentaren:
That’s John Young, Commander of Apollo 16 driving the Lunar Roving Vehicle (LRV). Filming is Charlie Duke, the Lunar Module Pilot.
It was at the end of their stay on the moon, and NASA wanted some footage of the LRV being put through it’s paces to see how it performed. By all accounts it was an excellent vehicle, able to climb hills with ease.
Point of fact, Gene Cernan on Apollo 17 holds the lunar land speed record downhill, at around 18 kilometers per hour. (freemanhimself)
Nicht im MTV Cribs-Style aber ganz im Geist der Sendung: die Abschied nehmende Kommandantin Sunita Williams führt uns in schöner Ausführlichkeit und in HD-Qualität durch die Internationale Raumstation ISS.
Ehrlich gesagt habe ich mir die Tour noch nicht* in voller Länge angeschaut, aber ich finde, man bekommt schon in den ersten Minuten ziemlich gut mit, wie sich das auf so einer Raumstation anfühlt und aussieht. Dieses ständige Luftrauschen wie im Flugzeug würde mir ja schon auf die Nerven gehen.
Departing Space Station Commander Provides Tour of Orbital Laboratory
Ob Sunita die Haare in Schwerelosigkeit wohl immer offen trägt? Und wer hat eigentlich dieses bescheuerte Video-Vorschaubild ausgesucht?
Ich mag die (gewaltlosen Teile der) no comment-Serie von euronews. Gibt den Geschehnissen irgendwie mehr Nähe und Unaufgeregtheit. Hier der Weg der Raumfähre Endeavour auf dem Weg in’s California Science Center durch die Strassen von Los Angeles.
Endeavour, heading to its retirement home - no comment
Koronaler Massenauswurf hört sich ja sehr nach Sonnenhusten an. Vielleicht hab’ ich das Video auch missverstanden und es dreht sich hier nur um einen ganz normalen Sonnenwind, der in keinem gut ausgestatteten Sonnensystem fehlen sollte.
Auf jeden Fall hat das Ganze was mit Magnetismus und Klima zu tun und das Ganze führt wieder mal zu einem schön anzusehenden NASA-Erklärvideo mit dem NASA-Erklärtext dazu hier.
Dank des Solar Dynamics Observatory konnte die Nasa diese Aufnahmen des Venus Transits 2012 direkt aus dem Weltraum schießen. Aufnahmen, die teilweise wie Computeranimationen aussehen, aber wirklich echt sind (es sei denn, man ist Anhänger einer Mondlandeverschwörung der Amerikaner).
Die unterschiedlichen Farben der einzelnen Szenen erklären sich durch das jeweilige Wellenspektrum, in denen die Aufnahmen entstanden sind:
The videos and images displayed here are constructed from several wavelengths of extreme ultraviolet light and a portion of the visible spectrum. The red colored sun is the 304 angstrom ultraviolet, the golden colored sun is 171 angstrom, the magenta sun is 1700 angstrom, and the orange sun is filtered visible light. 304 and 171 show the atmosphere of the sun, which does not appear in the visible part of the spectrum.
Einige der Aufnahmen ab der Mitte des Videos sind wirklich der Hammer, vor allem wenn man weiß, das das wirklich richtig echt ist und kein CGI. Hammer, Hammer, Hammer.
Weil Youtube das Voreinstellen für das HD-Abspielen in eingebetteten Videos im Moment nicht mehr anbietet, muss man den HD-Modus übrigens selbst über das kleine Zahnrad unten rechts im Player einschalten.
NASA | SDO’s Ultra-high Definition View of 2012 Venus Transit
»Der immerwährende Ozean« - Eine Visualisierung der Oberflächenströmungen der Weltmeere von Juni 2005 bis Dezember 2007. Sieht aus wie von Van Gogh gemalt und hat eine fast hypnotisierende Wirkung.
This visualization was produced using NASA/JPL’s computational model called Estimating the Circulation and Climate of the Ocean, Phase II or ECCO2.. ECCO2 is high resolution model of the global ocean and sea-ice. ECCO2 attempts to model the oceans and sea ice to increasingly accurate resolutions that begin to resolve ocean eddies and other narrow-current systems which transport heat and carbon in the oceans.The ECCO2 model simulates ocean flows at all depths, but only surface flows are used in this visualization. The dark patterns under the ocean represent the undersea bathymetry. Topographic land exaggeration is 20x and bathymetric exaggeration is 40x.
40 Jahre lang haben die Landsat Satelliten der Nasa Las Vegas von ganz weit oben beim Wachsen zugeschaut. Anlässlich des 28. Geburtstags von Landsat 5 hat die Nasa diesen Zeitrafferfilm zusammengestellt, der 1972 beginnt und 2010 mit dem Bild einer mehr als vier mal so großen Stadt endet*. Die roten Flächen auf den Bildern sind in Wirklichkeit übrigens grün, man muss sich also keine Sorgen um Las Vegas machen.