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Archiv des Tags ‘Kurzfilme’

Kensho - Narrated by Alan Watts

23. Juli 2015

Allan Watts, ein »populärer philosophischer Autor des zwanzigsten Jahrhunderts«, erzählt hier sehr gekonnt was von Träumen und Sein, und Aaron Paradox hat das zu einem für mich irgendwie hypno­ti­sierenden kur­zen Film gemacht (rein von der Machart her, weniger vom Inhalt).
Kenshō ist ein japanischer Begriff aus dem Buddhismus (ein Wort, das übrigens nahe verwandt ist mit »Rhythmus«, da weiß man auch nie, wo und wie oft das H hinkommt) und bedeutet »Erschauen des eigenen Wesens, Natur erkennen« und passt ganz ausgezeichnet als Titel.

Kenshō

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via It’s Art

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Animierte Kurzfilmschönheit: PALM ROT - Geheimnis in den Everglades

20. Juli 2015

»Palm Rot« bietet einen wirklich großartig animierten comicähnlichen Stil, kein Wunder, dass der Film zu so vielen Festivals eingeladen wurde. Eine Explosion in Floridas Everglades und eine geheimnis­volle Box voller zirpender Gläser bilden die Grundlage für diesen 7-minütigen Augenschmaus ohne Worte von Ryan Gillis. Der Film hat auch ein eigenes Blog.

Investigating a mysterious explosion in the Florida Everglades, a crop-duster named Bill discovers a lone crate that survived the wreckage. Curiosity gets the better of him and he pulls the crate unto his airboat. That’s just the first in a series of decisions he learns to regret.

PALM ROT

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via Everything Animated

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Animated Short: Robotherapy - Paar­thera­pie für Roboter

7. Juli 2015

Stellen wir uns mal vor, ein Getränke- und ein Popcorn-Automat, pardon: Roboter wären verheiratet, welche Probleme würden sich da wohl so ergeben? Und können wir Menschen uns damit identifizieren?
Wie wärs, wenn wir das jetzt mal schnell gemeinsam rausfinden?* Nichts leichter als das, denn vier begabte Menschen von der Animationshochschule ArtFX haben da mal was für uns vorbereitet und sich mit vielen schönen Ideen dieses Themas angenommen:

The heart has reasons that robots do not understand.

Von Antoine Petitgand, Fabien Julvecourt, Manuel Ferrante und Pierre Pappalardo. Der Film hat auch eine Facebook-Seite, die sich sicher über Likes freut.

// ArtFX OFFICIEL // Robotherapy

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*Robo-Therapeutensprech! ;-)

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Animated Short: Ulysse - Odysseus auf dem Schrottplatz der Weltwunder

6. Juli 2015

Odysseus und seine Begegnung mit den Sirenen liefert das Vorbild für diesen Ausflug in eine Zukunft, in der Weltwunder in einem gigantischen Feuer verschrottet werden. Fängt gut an mit dem Einschmelzen des Eiffelturms und dem Hochhieven eines Ozeanriesens. Mit dem zweiten Teil, der Sache mit den Sirenen, konnte ich mich jetzt nicht so anfreunden, aber schön gemacht ist das allemal.
Die Homepage von Ulysse bietet jede Menge Hintergrundmaterial vom Making-Of.

An oversized landfill…
A bewitching song…

Can you hear the call of the mermaid ?

Ulysse

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via Supinfocom

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Animated Short Short: A Space Dogyssey

16. Juni 2015

Sehr schön weltraumige Bilder, eine tolle Hommage an »2001: Odyssee im Weltraum«, und für den Niedlichkeitsfaktor ist dank des Hauptdarstellers auch gesorgt. Von Chris Yau.

It’s about where dogs really come from, their journey. and what does it all mean.

A Space Dogyssey

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via -::[robot:mafia]::-

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Die bittere Wahrheit über Piñatas: Hola Llamigo! (Animated Short)

4. Juni 2015

Wir alle dachten ja bis jetzt, dass Piñatas (die kreppigen, mit Süßigkeiten gefüllten Papptiere, die in Lateinamerika bei Kindergeburtstagen kaputtgeschlagen werden) aus irgendwelchen Fabriken kommen. Doch das ist falsch, wie Charlie Parisi and Christina Chang herausgefunden haben: Piñatas werden auf speziellen Piñatabauernhöfen gezüchtet und dort mit Bonbons gefüttert, bis sie bereit für ihre Mission sind! Alle Piñatas bis auf ein spezielles Exemplar, dessen Geschichte hier unten erzählt wird. Mit einem süßen Happy End ;-)

Hola Llamigo

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via Everything Animated

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Animated Short: REW DAY - What a beautiful day!, wenn man es rückwärts betrachtet

3. Juni 2015

Das ist eine klassische Rückwärtserzählgeschichte, die mit dem Ende beginnt und dem Anfang endet.
Sie beginnt (am Ende) mit einer ziemlich langen Einstellung eines Mannes, der tot auf einem Kai unter einer Brücke sitzt und endet (am Anfang) damit, dass ebendieser Mann morgens aufwacht und »What a beautiful day!« ruft.
Svilen Dimitrov verzichtet darauf, die Rückwärtsgeschichte am Ende (also am Anfang) nochmal in der richtigen Reihenfolge ablaufen zu lassen, das ist aber eher ein kluger Schachzug von ihm als ein Mangel (und da wir uns im Internet befinden, ist es ja auch kein Problem, das Ganze nochmal Stück für Stück zurück­zuspulen, wenn man beim Anschauen zwischendurch mal Facebook gecheckt hat, böseböse).
Die erste Szene erscheint vielleicht ein bisschen lang (da passiert nicht viel), ist aber die perfekte Einstimmung in den wirklich schönen Stil des ganzen Films.

REW DAY / a svilen dimitrov film

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via On Animation

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Short Short: seven o’clock - Flirten mit Sounds (in Schwäbisch Gmünd)

2. Juni 2015

Pünktlich um sieben Uhr morgens kommt Paul an Emmas Wohnung vorbei und Emma nutzt die Gelegenheit, ihn jeden Tag auf eine kurze Geräuschreise zu schicken. Bis eines Tages der Strom ausfällt und die Nase für die fehlenden Geräusche einspringen muss (so hab’ ich das jedenfalls interpretiert, es könnte auch das Streichholz gewesen sein ;-) ).
Der Sounddesigner Boris Laible lebt zwar in Stockholm, kommt aber aus Deutschland, deshalb spielt seine Geschichte auch in einer hübschen Gasse in Schwäbisch Gmünd.

seven o’clock

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