Wie kann man etwas so Langweiliges wie LTE für Handys interessant machen?
Man nehme Daft Punk, Tokyo, Nacht, volle Kontrolle über die Lichtquellen der Stadt und voilà: meine Aufmerksamkeit haben sie (auch wenn ich nicht in der Zielgruppe bin).
Momente, in denen man eine neue Technik sieht und sich sofort in sie verliebt, weil sie so sinnvoll ist. Und eigentlich so einfach, dass man sich wundert, warum die Erfindung nicht schon früher da war.
Hier ist so einer: die Antischüttelstabilisierungsfunktion für’s Handy. Wenn’s mal ein bisschen ruckeliger wird und man trotzdem was lesen muss oder möchte.
Leider, sagt Instapaper-Gründer und Erfinder des Ganzen Marco Arment, funktioniert das im Moment noch nicht, weil die Bewegungssensoren in den heutigen Handys noch nicht so gut sind wie die Antiverwackeldinger, die in Fotoapparaten werkeln (und die ihn dazu inspiriert haben). Aber zum Glück für uns bleibt er dran an der Idee.
I’ve had this idea for a while, especially whenever I ride the subway, and I finally got around to trying it. Unfortunately, it’s almost unusable in practice — it’s nothing like optical image stabilizers in cameras, which is what I was going for. The motion detection simply isn’t accurate enough, and the movements look a bit too smeary in real life. I can’t ship it like this, but I’ll keep investigating it periodically.
Instapaper anti-shake stabilization demo von Marco Arment
Manchmal nützen die besten Verbote nichts, um Menschen vor Dummheiten zu schützen.
Zum Beispiel vor SMS-Schreiben, während sie am Steuer eines fahrenden Autos sitzen.
Die belgische Organisation »Responsible Young Drivers« geht hier den genau entgegengesetzten Weg, um Fahranfänger von den SMS-Gefahren zu überzeugen:
Sie macht das SMS-Schreiben-Können am Steuer einfach zur Pflicht für die Fahrprüfung und bringt die jungen Autofahrer damit an den Rand der Verzweiflung. Mehehe
Wes Anderson hat wirklich einen tollen Film aus Jakes Geschichte gemacht. Das ist zwar Werbung für Sony-Handys, aber das merkt man erst ganz am Schluss, wenn kurz ein paar Sony-Produkte durch’s Bild huschen. Gut für uns und Wes Anderson, nicht so gut für Sony. Sony. Sony. Sony. Sony. Sony. (ein bisschen unbezahlte Werbung ganz am Ende des letzten Satzes, damit Sony bei zukünftigen Werbespots von Wes Anderson nicht auf dumme Gedanken kommt und seine Sachen die ganze Zeit zeigen lassen will, damit man die Marke Sony auch wirklich nicht übersieht). Sony. So.
64 Jahre alt ist diese Vorschau des französischen Regisseurs J.K. Raymond Millet auf die Zukunft mobiler Medien.
Und er hat diese Zukunft (vielleicht ungewollt) verblüffend genau getroffen, indem er sich unter anderem über die Auswirkungen von Smartphones und Handys auf den öffentlichen Verkehr oder die Möglichkeit, im Bett 3D Hologramme zu sehen (kommt bestimmt in den nächsten 64 Jahren) lustig macht. Ob Jacques Tati den Film wohl kannte?
(Ist alles in Französisch, aber die Bilder sprechen für sich)
La télévision, oeil de demain - Ein Blick auf das Fernsehen von Morgen