Seitvertreib. Das Leben ist zu kurz, um nicht zu lachen.

Seitvertreib RSS Feed via feedly abonnieren

Archiv des Tags ‘Beijing’

Hat es sich gelohnt, diesen Time-Lapse aus China durch die Prisma-App zu jagen? [hgeagmatiff]

2. August 2016

[hgeagmatiff= heute gibt es aus Gründen mal alle Titel in Frage-Form]

Ich würde mal sagen, prinzipiell ja. Ob sich allerdings der Aufwand, den das Studio District 7 dafür getrieben hat, dem Ergebnis gerecht wird? Das Team hat nämlich alle Bilder des Films von einem Monitor abfotografiert und händisch in die durch künstliche Intelligenz unterstützte Prisma Fotofilter-App hochgeladen.

Each frame of the 1 minute and 20 second video had to be processed via the Prisma App which took almost 80 hours to complete. The processing/rendering was at the mercy of the servers. Most of the project had to be completed between 11pm and 4am EST because the app would freeze or shutdown due to overloaded serves or too many users on at the same time.

China: A Prisma Tale

Direktvimeo

via LANGgestreckteserverWEILEnunermüdlichfürDICHimNETz

Beijing virtual reality commuter

9. Dezember 2014

Heute ist es nur ein sonderbarer Typ, aber irgendwann werden es tausende sein… ;-)

Beijing virtual reality commuter

DirektYoutube

via stellar

Thomas Sauvin: Beijing Silvermine - alte Foto-Negative zum Kilopreis

22. März 2013

Thomas Sauvin sammelt seit drei Jahren in Pekings Recyclinghöfen weggeworfene Farbnegative von Fotos aus der Zeit von 1985 bis 2005, der Zeit von Chinas Öffnung zum Westen bis zum Beginn der digitalen Fotografie (vorher gab’s für normalsterbliche Chinesen wohl nur Schwarz-Weiss-Filme zu kaufen). Die bisher mehr als 500.000 Fotos benutzt er für eigene Projekte und stellt sie anderen Künstlern zur Verfügung (es gibt einen tollen Filmausschnitt aus einem der Projekte gegen Ende der Doku).

Emiland Guillerme hat diese schön trockene Kurzdoku über Thomas Sauvin und seine Alltagsfunde im Müll gedreht.

Beijing Silvermine is a unique photographic portrait of the capital and the life of its inhabitants following the Cultural Revolution. It covers a period of 20 years, from 1985, namely when silver film started being used massively in China, to 2005, when digital photography started taking over. These 20 years are those of China’s economic opening, when people started prospering, travelling, consuming, having fun.

Beijing Silvermine - Thomas Sauvin

Direktvimeo

via -::[robot:mafia]::-

Ein Foto aus China (V)

24. November 2011
Wangfujing Einkaufsstrasse, Peking

Wangfujing Einkaufsstrasse, Peking

Eine Fußgängerzone ist eine Fußgängerzone ist eine Fußgängerzone. Wenn man die Augen ein bisschen zukneift, könnte man statt in Peking auch auf einer Shoppingmeile in Gelsenkirchen, Stuttgart oder Hannover stehen.

Ein Foto aus China (IV)

21. November 2011
Love elevator, Olympiastadion - Vogelnest, Peking

Olympiastadion »Vogelnest«, Peking

Der »Love elevator« war leider außer Betrieb, aber wir hätten die Benutzungsvoraussetzungen sowieso nicht erfüllt. Von Nahem sieht das Nationalstadion schon ein klitzekleines bisschen ungepflegt aus und das »filigrane Geflecht« ist riesig groß.

Ein Foto aus China (III)

9. November 2011
Frittiertes Eis auf Toast, Peking

Frittiertes Eis auf Toast, Peking

Ein Foto aus China (II)

7. November 2011
Feierabend im Hutong, Peking

Feierabend im Hutong, Peking

Hutongs sind die netten alten fast durchgängig einstöckigen Viertel Pekings, die fast wie kleine Dörfer in einem von großen staubigen Strassen durchzogenen Großstadtwald wirken.

Ein Foto aus China (I)

4. November 2011

China und ich waren im September und Oktober 15 Tage zusammen. Wir haben uns nur sehr oberflächlich kennengelernt, weil wir die meiste Zeit keine gemeinsame Sprache gesprochen haben, aber das war für das erste Beschnuppern nicht so schlimm. Beim Abschied hat China mir noch schnell über 4.000 Fotos in die Tasche gesteckt und dabei leise geflüstert »Hier, für dein Blog. Das reicht für Jahre, wenn du die einzeln postest!«

Tian'anmen East U-Bahnstation, Peking

Tian’anmen East U-Bahnstation, Peking

U-Bahnfahren in Peking ist eigentlich wie überall auf der Welt: Man wuchtet seinen Rucksack auf den Röntgenscanner am Eingang, zahlt 2 Yuan (ungefähr 20 Cent) für die Fahrkarte bei der netten Frau, die mit einem Geldbündel an der Schranke Fahrkarten verkauft, weil die Automaten nur Münzen nehmen und man nie welche übrig hat, wartet auf dem Bahnsteig an den dafür markierten Stellen, die den aussteigenden Fahrgästen einen Gang freihalten sollen, verlässt diese und stellt sich direkt vor die Tür, sobald der Zug zum Stillstand gekommen ist, drängelt sich durch die Masse der aussteigenden Leute und versucht, einen Stehplatz möglichst nahe am Ausgang zu finden, damit man auch wirklich an der Station aussteigen kann, wo man möchte.
Wenn man dann den Anfängerfehler macht, kurz mit auszusteigen, um andere Leute rauszulassen, kann man ein Foto wie das hier machen, weil man sich danach nicht mehr in die U-Bahn reinzwängen konnte.
(Sieht noch luftig aus, aber das ist eine optische Täuschung)