Monatsarchiv für April 2012

Filmstöckchen (schlecht gefangen)

23. April 2012

Ein Filmstöckchenkettenbrief von El Spotto aka Webschnorcheln hat mich getroffen und ich hebe das Stöckchen auf, obwohl ich wohl das schlechteste Filmstöckchenziel im ganzen Internet abgebe, weil ich nur ein Unterhaltung suchender, unreflektierender Filmanschauer bin.

Steven Seagal

Comedy und Action sind so Filmgenres, die in Reinkultur nur selten funktionieren. Ein Film ohne Komik und/oder Action saugt widerum auch Bälle. Ein Paradoxon? Woran liegt das Deiner Meinung nach?

Da. Schon die erste Frage überfordert mich! Ich habe stundenlang überlegt, ob ich nicht schnell noch ein Buch über Filmtheorie lesen soll (»Das Actiongenre. Eine umfassende Abhandlung. Seagal Universität 2008«). Aber jetzt ist es zu spät dafür, weil ich ganz wichtig prokrastinieren musste!
Ehrlich, ich weiß es nicht (keine Antwort auf die Frage »Woran liegt das Deiner Meinung nach?«). Ich wähle die Filme, die ich mir anschaue, nicht nach Genres aus, sondern ob ihre Story interessant klingt, mir vielleicht der Trailer gefällt und nach Empfehlungen von Freunden (sprich: ich schaue das, was gerade in den Kinocharts ist). Ich bin ratlos.

Sigourney Weaver

Gibt es eine/n bestimmten Regisseur/in oder Schauspieler/in, der/die dich, obwohl von dir idolisiert, mit einem einzigen bestimmten Film bitter enttäuscht hat?

Nein, weil ich wegen meines mangelhaften Gedächtnisses solche Leute höchstens 1 Woche idolisiere und sie dann langsam aus meinem Gedächtnis verschwinden. Ich habe ja schon erwähnt, dass ich kein passionierter Filmfan bin. Falls ich doch enttäuscht bin, vergebe und vergesse ich das ebenfalls innerhalb einer Woche.

Michael Madsen

Filme guckt man gerne in Gesellschaft. Wie hast du es am liebsten? Still konzentriert, rege kommentiert oder doch ganz alleine?

Ich habe da keine Vorlieben, aber ich hasse es, wenn ich etwas von einem guten Film nicht mitbekomme, weil ich vollgequatscht werde. Diese Person hat dann das letzte Mal neben mir gesessen.

Val Kilmer

Filme und Videospiele verschmelzen zunehmend. Während früher auf Filmen basierte Videospiele ein beliebtes Mittel zum Hype-Schröpfen waren, wird in letzter Zeit der umgekehrte Weg vom Videospiel ins Kino immer üblicher. Gleichzeitig werden die Games selbst immer cineastischer. Sind Filme und Videospiele wie Äpfel und Birnen oder doch eher wie Jonagold und Granny Smith? Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Medien?

Ich habe noch nie ein von einem Film inspiriertes Videdeospiel gespielt. Und ich glaube, ich habe auch noch nie einen von einem Videospiel inspirierten Film gesehen. Insofern… (hast du je eine katastrophalere Filmstöckchenantwort gelesen? Ich kokettiere jetzt nicht)

Mena Suvari

Was sagt eigentlich dieses »Von den Machern von…« wirklich aus? Ist es für dich ein Argument, den Film zu sehen?

Ja, wenn mir das vorher von den Machern gemachte gefallen hat. Ich bin empfänglich für Werbung (vier Dyson-Staubsauger können nicht lügen).

AMELIE POULAIN - ULTIMATE RECUT TRAILER BY SACHAMAX

Bonusfrage: Der Soundtrack eines Films ist ein alles andere als unwichtiger Aspekt bei der Wirkung die der Film auf uns hat. Welcher Soundtrack ist deiner Meinung nach besonders gut gelungen? Bonus-Bonusfrage: Gibt es so etwas wie einen »Soundtrack zu deinem Leben«?

Nein (auf die Bonus-Bonusfrage). Ich weiß, dass Musik in Filmen unglaublich wichtig ist und ich bewundere die Menschen, die die Musik dafür aussuchen oder sogar komponieren. Ich glaube, der einzige Soundtrack, den ich je bewusst wahrgenommen habe, ist der von »Die fabelhafte Welt der Amelie«, und der wurde einem ja noch viele Jahre lang eingebrannt. (Ach, und der von Titanic natürlich.)

So. Ahem. Normalerweise schmeißt man das Stöckchen nach der Beantwortung weiter, aber ich weiß nicht so genau, wohin. Falls es jemand aufheben möchte: nur zu!

Und falls du dir El Spottos Originalstöckchenantworten anschauen möchtest: die gibt es hier auf seinem Blog Webschnorcheln.

Kurzlink: http://www.seitvertreib.de/?p=2734

Motel 6 »Metamorphosis«: 50 Jahre in 30 Sekunden

21. April 2012

Eine Familie, die sich während einer Urlaubsfahrt im Auto durch fünf Jahrzehnte morpht.
Sehr cleverer Spot von King and Country für das 50. Firmenjubiläum der Hotelkette Motel 6.

MOTEL 6 “Metamorphosis”

via

Kurzlink: http://www.seitvertreib.de/?p=2742

Ultimate Cat Tease (mit einem Rerun des besten sprechende Katzen-Videos der Welt)

20. April 2012

Lassen Sie uns über Tiersynchronisation reden.
Im Speziellen über die Arbeit von Andrew Grantham, der die Gabe besitzt, aus einfachen YouTube-Tiervideos kleine Meisterwerke mit sprechenden Tieren zu machen.
Lassen Sie uns jetzt schweigen und sein neuestes Meisterwerk andächtig und mit hochgezogenen Wundwinkeln betrachten. Und danach gleich noch den Rerun des besten sprechende Katzen-Videos der Welt. Und danach werden wir heute in jedem Tier einen potentiellen Gesprächspartner sehen.

Ultimate Cat Tease (wer nicht bis zum Meerschweinchen durchhält, ist selbst schuld)

DirektYoutube

Re: Cat Talking, Translation

DirektYoutube

Alle seine Videos als The Talking Animals Guy klaatu42 auf YouTube, darunter auch sein schon 104 Millionen Views schweres Werk Ultimate Dog Tease.

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Kurzlink: http://www.seitvertreib.de/?p=2739

Barbapapa, NSFW-Version: Wippen

20. April 2012

Ineke Goes hat sich in einer freien Minute von den Barbapapas inspirieren lassen.

Wippen

Das Original sieht übrigens so aus (und man kann es nach »Wippen« nicht mehr ganz unschuldig finden):

Barbapapa - German Intro

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Kurzlink: http://www.seitvertreib.de/?p=2741

Sølve Sundsbø »The Ever Changing Face of Beauty«

19. April 2012

Dieses hübsche* Videoprojekt des Modefotografen Sølve Sundsbø folgt dem Prinzip der surrealistischen Methode des »Cadavre Exquis«, bei der aus verschiedenen Körperteilen ein ganz neues »Körperbild« entsteht. Kennt bestimmt jeder als Kindermonsterbilderbuch, bei dem die Seiten durchgeschnitten sind.
Das Vorschaubild zeigt nur einen Teil der Montage, kurz mal auf Start drücken lohnt sich.

Sølve Sundsbø “The Ever Changing Face of Beauty”

»Beauty will be convulsive or not at all«. Nadja/André Breton
Created by Norwegian photographer Sølve Sundsbø and creative consultant Jerry Stafford, the video work was inspired by the form of Surrealist art experiment known as »”exquisite corpse.«” (from the original French term cadavre exquis) is a method by which a collection of words or images is collectively assembled.
It is this methodology which has been the starting point for a multi- screen film installation.
The film, commissioned by W magazine and P&G Prestige and produced by Psycho explores the idea of BEAUTY as a constantly shifting, constantly changing force. An idea of transformation and metamorphosis within a single body.

*Modefotografenprojekte sind ja per definition eigentlich immer hübsch

via

Kurzlink: http://www.seitvertreib.de/?p=2736

»NEW TECHNOLOGY (AMAZING)«

19. April 2012

Für einige sind es Smartphones, für andere ausgefeilte industrielle, um Hindernisse herummähende Rasenmäher- und Kehrmaschinentechnologien :-D

NEW TECHNOLOGY (AMAZING)

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Kurzlink: http://www.seitvertreib.de/?p=2735

Zwinker-Energiesparlampe

19. April 2012

Ein guter Zeitpunkt, jetzt in’s Zwinkersensorengeschäft einzusteigen.
Die Bauanleitung gibt’s hier.

Energy-Saving Light

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Kurzlink: http://www.seitvertreib.de/?p=2738

The Boundaries of Life and Death (Animation nach einem Gedicht von Edgar Allan Poe)

17. April 2012

»Der Kurzfilm, welcher auf Grundlage von Edgar Allan Poes Zitat entstand, ist das Ergebnis einer Semesterarbeit aus dem fünften Semester an der Hochschule Anhalt im Fachbereich Design. Er entstand als Ein-Mann-Projekt und Konzeption, Bau der einzelnen Elemente sowie Animation dauerten etwa drei Monate.«

The Boundaries which divide life from death are at best shadowy and vague. Who shall say where the one ends, and where the other begins?
Edgar Allan Poe

Eine sehr, sehr schöne Arbeit von Saskia Kretzschmann.

The Boundaries of Life and Death

via

Kurzlink: http://www.seitvertreib.de/?p=2733



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